Firefighter Combat Challenge Germany

Lexington | Firefighter Challenge

Lexington

Die Fahrt von Elkhart nach Lexington KY war ein Tagestrip. Doof war nur, dass wir ca. 30 min vor der Ankunft in Lexington einen Reifenplatzer am Kentucky (der Truck mit allem Equipment für die Challenge) hatten. Dadurch hatten wir eine Zwangspause auf einem Rasthof von ca. 1 Stunde. Die Zeit kann man gut für ein kleines Training nutzen. Nach dem Training und dem gewechselten Reifen sind wir dann abends angekommen.

Wir haben die ganze Woche in Lexington verbracht und die Zeit unter der Woche genutzt, um an den Trucks zu arbeiten oder neues Equipment für die Challenge vorzubereiten. Am Dienstag haben wir den Chief commissioner von Kentucky zum Lunch getroffen. Danach hat er uns das neue Verwaltungsgebäude mit seinem Büro gezeigt. Es war beeindruckend, was er im Laufe seines Arbeitslebens, alles an Auszeichnungen und Präsenten bekommen hat. Am Mittwoch sind wir in die Fabrik von Bullard gefahren um uns diese anzuschauen. Dies war möglich, da mein deutscher Ansprechpartner bei Bullard, mich auf einer Messe den Amerikanern vorgestellt und diesen Besuch vorgeschlagen hat. Das ganze Team war begeistert von der Produktion und den Crashtests mit den Helmen. Nach dem Besuch bei Bullard haben wir eine Distillery für Bourbon besucht. Dies musste sein, da Kentucky bekannt ist für diese wertvolle Köstlichkeit. Das Tasting durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Unter der Woche war es für mich möglich, im GYM vom Hotel zu trainieren. Da Todd auch ein sehr großes Interesse hat, mit Sport zu machen, haben wir abends auch mal die Kaisers und die Dummys entladen für ein kleines Challenge- Training. Somit ist der sportliche Teil für diese Zeit gesichert. Am Freitag war dann wieder Set Up Day for the Show. Am Freitag haben wir die Zeit genutzt, um am Turm zu trainieren. Eine richtig gute Idee bei den Läufen am Samstag.

In Lexington wurde der Wettkampf am Samstag und Sonntag ausgerichtet. Samstag war somit auch wieder mein Einzelstart vorab mit David. Diesen beendete ich mit einer 1:34:50 min. Leider gab es 2 sec Strafe, weil die „ Donut roll“ (Paket 2) nach dem Aufschlagen aus der Box gesprungen ist. Mit einer Zeit von 1:36:50 bin ich vom 2. auf den 5. Platz gerutscht. (Platz 2 jetzt war eine 1:36:03). Mit dieser Zeit habe ich meinen Lion’s Den bekommen. Dies geschah erst in Lexington, da wir ein kleines Missverständnis hatten und die dachten ich hätte den schon längst. Am Tandem-Tag konnte ich Todd überreden, sein erstes Tandem zu laufen. Dieser war gut und wir sind mit einer 1:39 min sehr zufrieden und immerhin Platz 9. Nach den Relays ist für uns immer gleich Rückbau angesagt, sodass nach dem zweiten Tag alles wieder ist wie vorher. Abends hatten wir noch ein Teammeeting, an denen ich zukünftig auch immer mit teilnehmen soll, damit ich alles mitbekommen und auch Ideen oder anderes mit einbringen kann. Im Groben verstehe ich auch immer worum es geht, aber die Einzelheiten diskutiert die Crew doch in einem sehr schnellen Englisch.

Am Montag ging es dann erstmal zurück nach Knoxville. Dort haben wir die Trucks zwei Tage an der Fire- Akademie geparkt und uns um Reparaturen wie neue Reifen und Co. gekümmert. In Knoxville nimmt mich Todd öfters mit in sein GYM, um dort zusammen zu trainieren. Das GYM ist super. Sie haben zwar keine freien Langhantel, aber dafür kannst du nach dem Training Pizza für free mit nach Hause nehmen.

Zusätzlich habe ich im Hotel ein Laufband,  das fürs Training reicht´s. „Tipp: die Laufbänder in den USA sind in Meilen pro Std.. Wenn man da seine gewohnten 12 km/h oder ähnliches bei der Geschwindigkeit angibt… kann das zu Problemen beim Laufen führen.“

Am Mittwoch ging es dann mit den Truck Richtung Montgomery AL...