Firefighter Combat Challenge Germany

Elko | Firefighter Challenge

Elko

Am Morgen des  14.08. haben wir den Truck von Duane abgeholt. Der sollte eigentlich in der freien Woche repariert werden…. Daraus wurde aber nichts. Gegen 10 AM sind wir dann endlich  losgefahren und meine erste Tour Richtung Westen begann. Der Ausblick vom Truck aus in die weite Landschaft ist schon echt sehenswert. Wir fuhren durch irgendwelche Wüsten und Berglandschaft und ich hatte nie richtig den Plan, wo ich bin. Man kann aber locker 8 Std im Truck sitzen und nur rausgucken und die Landschaft genießen. Besonders cool finde ich die Wüsten, wo einfach mal über 150 Meilen weit und breit nichts ist.

Der zweite Tag brachte uns einen Schreckmoment. Jimy teilte uns über Funk mit, dass seine Bremsen auf der Bergfahrt zu heiß geworden waren und er den Berg runter nicht bremsen kann. Irgendwie hat er es dann doch geschafft, den Truck zum Stehen zu bringen. Wir legten eine kleine Pause zum Runterkühlen ein. Nachmittags kamen wir in Elko an. Aus Todd´s und meinem Plan, den Turm schon aufzustellen oder die Dummys rauszuholen, um etwas trainieren zu können wurde leider nichts, da wir mit den Trucks noch nicht auf den Parkplatz konnten. Abends habe ich mich mit den Jungs aus Kuwait getroffen. Die beiden sind extra für die Challenge nach Elko geflogen und machen anschließend noch ein paar Tage Urlaub in Las Vegas und Los Angeles.

Am 16.08. war eigentlich „setupday“. 8 AM sollte der Aufbau beginnen. Blöd, wenn dann noch 10 Autos dort stehen, wo eigentlich der Parkours hin soll. 10 AM war der Parkplatz zumindest schon mal so frei, dass die Trucks rauffahren und wir mit dem „setup“ im Kleinen loslegen konnten. Am Abend haben wir den Kurs für alle Wettkämpfer, die schon da waren aufgemacht- soweit es eben ging. Ein vollständiger Aufbau war an diesem Tag leider nicht mehr möglich, da nach wie vor Autos auf dem Platz parkten.

Am 17.08. morgens hatten wir noch ein Auto im Kurs. Somit stellte sich die Frage: entweder die blaue Bahn muss im Slalom über das Auto springen oder wir schleppen ihn ab. Schlussendlich wurde das Auto abgeschleppt und wir konnten endlich den Aufbau vollenden.

5 PM ging die Challenge los. Mein Platz war wie immer die Uhr. Da wir nicht genug Helfer hatten, habe ich die Kaiser mit gemacht und die Referee’s durften auch mal Dummy schieben. Mein Lauf war der Finallauf gegen meinen Lieblingslaufpartner Todd Krukow. Den Lauf konnte ich mit einer Zeit von 1:36 min beenden und mir somit den 1. Platz in der Gesamtwertung sichern.

Am Fun Day war es im wahrsten Sinne des Wortes richtig lustig. Treffen um 8 AM auf den Kurs. Tandemlauf 1 mit Rob (Rob ist der Fotograf und es war sein erster Lauf), kurz danach Tandemlauf 2 mit Todd (Crew -Team), dann nach der Eröffnung der Challenge ein Relay mit den Kuwait Guys. Anschließend habe ich den Dummy immer wieder zurückgebracht und war als Referee eingesetzt. Tandemlauf Nr. 3 war dann mit Yousef. Wir konnten uns mit einer 1:23 min den ersten Platz sichern.

Nach den Relay- Läufen haben wir den Kurs zurückgebaut. Am Abend wurde nur noch entspannt, denn der Tag war doch sehr kräftezehrend.

Am 19.08. ging es morgens von Elko NV nach Grand Island NE. Mit einer kleinen Veränderung. Todd wird in den nächsten Challenges das Team verlassen, da er eine Militär Show veranstaltet. Deshalb brauchen wir einen neuen Fahrer für den Truck. Da wir keinen geeigneten finden konnten. Hatte Todd die Idee, dass ich mit dem Pick up fahren könnte, da ich  einen Anhängerführerschein habe, und Joey einen Führerschein für die großen Trucks macht. Er hat schon einen, darf aber nur in Begleitung fahren. Wenn Joey den Turm fährt, fahre ich den Pick Up Truck mit dem 12m Anhänger durch die Gegend. Somit durfte ich auf der Fahrt von Elko nach Grand Island schonmal üben.

Das ging soweit auch ganz gut. Leider sind wir am zweiten Tag falsch abgebogen und mussten wenden. Doof nur, dass mir keiner gesagt hat, dass ich mit dem Zusatztank und den Tankzapfen oben drauf nicht soweit wenden kann. Somit hatten wir kurzzeitig einen Dieselspringbrunnen im Wohngebiet. Dieses Malheur hatten wir jedoch schnell beseitigt und kamen wohlbehalten in Minnions an.

Am nächsten Tag ging es für uns mit dem Flugzeug zurück nach Knoxville.