Firefighter Combat Challenge Germany

Bloomington | Firefighter Challenge

Bloomington

Bloomington MN

Die Fahrt nach Bloomington war etwas spannend. Es sollte mein erster Zwei-Tages-Trip zu einer Challenge werden. Wir wollten am 10.07. eigentlich um spätestens 8 AM losfahren. Da Jimy seinen zweiten Flieger nicht bekommen hat und der nächste Flieger erst um 10 AM in Knoxville gelandet ist, hat sich die Startzeit etwas verschoben. Für mich und Duane war es gut, somit konnten wir ausschlafen, den Tower zurückbauen und noch Frühstücken gehen. Um 11:30 waren wir dann endlich auf der Straße. Die Fahrt an dem Tag lief ganz normal und wir konnten um 9:30 PM im Hotel zur Übernachtung einchecken. Am zweiten Tag war um 7 AM Frühstück und um 8 waren wir wieder unterwegs. Ca. 100 Meilen vor Bloomington kam dann durch das Funkgerät der Spruch von Jimy; „Hey Duane dein Reifen qualmt“. Daraufhin mussten wir auf dem Highway anhalten und haben die Temperatur den Reifen überprüft. Der Temperaturunterschied des Reifenlagers war 80°C zu dem der anderen, also nur etwas zu warm. Mit Wasser haben wir es runtergekühlt und sind zu einer Werkstatt gefahren. Die Werkstatt hatte noch eine alte Adresse im Internet stehen, somit sind wir natürlich erstmal eine Stunde Umweg gefahren, bis wir endlich dort waren. Als wir dort ankamen war es ca. 7 PM. Die Werkstatt hat dann angefangen den Reifen und das Lager zu kontrollieren. Nach 2 Stunden konnte uns immer noch keiner mitteilen, ob wir und wann wir weiterfahren können. Somit haben wir angefangen, über Möglichkeiten nach zudenke, wie wir die Challengesachen nach Bloomington bekommen ohne den Kentucky. 9:30 haben wir uns erstmal was zum Abendessen gesucht und danach die Information bekommen, dass der Truck wahrscheinlich am nächsten Tag gegen Mittag fertig zur Weiterfahrt ist. Mit dieser Info haben wir beschlossen, dass Duane vor Ort  bleibt und er erst am nächsten morgen um 5:00 AM nach Bloomington weiterfährt.

Der Rest lief dann wieder wie geplant. Da wir etwas Zeit in Bloomington hatten, hat Joey ein paar Fahrstunden auf den Trucks bekommen und ich durfte meine ersten Fahrstunden mit dem „H and H“ machen. Den darf ich demnächst auch durch die USA zu einer Challenge fahren. Der Rest der Crew kam zum Mittag mit dem Flugzeug an. Duane war um 5 PM mit dem Kentucky endlich da. Der Aufbau der Challenge sollte grade losgehen, als ein großes Gewitter aufzog. Somit konnten wir am Donnerstag nicht mehr aufbauen. Am Freitagmorgen hieß es dann früh aufstehen und den Kurs endlich „setup“. Wir waren um 3 PM fertig und um 5 PM war Start für die Challenge. Es wurde im Vorfeld schon beschlossen, dass ich nicht wie sonst vorweg starte. Ich wurde ganz normal nach meiner Zeit in die Starter eingeordnet. Ich habe meine normale Aufgabe am Start übernommen bis ich dran war. Ich war der drittletzte Lauf und konnte dem Lauf mit einer 1:37 min beenden. Es war ein echt guter Lauf mit einer kleinen Tanzeinlage auf der Kaiser, die echt lustig war, aber viel Zeit gekostet hat.

Am Samstag, den 14.07. war wieder FUN-Day. Da die Challenge erst um 12 Uhr begann, habe ich beschlossen, dass die Crew etwas leiden muss und habe  um 9.00 Uhr Crew Training angesetzt. Nach dem Training ging es kurz unter die Dusche, was etwas unsinnig war, da Todd und mein Tandem um 11 vor allen anderen war. Diesen konnten wir mit einer 1:30:12 beenden und sind somit den 4.Platz gelaufen. Den restlichen Tag habe ich meine Position als Referee eingenommen und habe munter Strafen verteilt. Um 6 PM war der Kurs wieder abgebaut und wir waren fertig zur Abreise am nächsten Tag.

Ich bin aber nicht mit den Trucks weitergefahren nach Denver, um sie dort für die OFF-Time abzustellen, sondern bin mit der restlichen Crew nach Maryland geflogen, wo ich die OFF- Time verbringe.